Leadership neu erleben - im Cockpit einer Boeing 737.
Prioritäten setzen: Ruhe und Fokus bei Start und Abflug.
Es wird ein Start von der Startbahn ´18´ in Frankfurt (Startbahn West) durchgeführt. Nach der Bestätigung ´Take-Off´ und dem Setzen des Startschubs, führt der Teilnehmer den Startlauf und den Start aus.

Priorität hat das Halten der Richtung auf der Start-
bahn und vor allem das Einhalten des richtigen Steigwinkels (´Pitch´) nach dem Abheben sowie das austrimmen des Flugzeuges.

Die Fluglage wird zu Winkel und Schräglage (Trag-
flächen bleiben gerade) gehalten, die korrekte Trimmlage wird erreicht und der Autopilot aktiviert (nur bei Einhalten dieser Parameter möglich).

Der Teilnehmer verwendet seine Ressourcen adäquat, konzentriert sich auf die Prioritäten und erreicht einen optimalen Startablauf.
Entscheidungen meistern: Landeanflug mit Durchstart.
Es wird ein Landeanflug aus ca. 1.000 Fuß (ca. 300 Meter) Höhe über Grund ausgeführt. Nach letzten Landechecks schaltet der Teilnehmer den Auto-
piloten ab und fliegt nach dem Instrumentenlande-
system bis zur Entscheidungshöhe (´Minimums´).

Später im kurzen Endanflug realisiert der Teilnehmer, dass er selber aus der aktuellen Situation im Anflug (etwas zu hoch) das Flugzeug nicht mehr landen kann und will.

Also übergibt er die Kontrolle an den Commander (hier auf dem rechten Sitz im Cockpit) und es wird ein Durchstart / Go Around initiiert.

Obwohl der Teilnehmer den Wunsch hatte zu landen, ist mit der Haltung ´Sicherheit hat Vorrang´, eine gute Entscheidung gelungen.
Ziele erreichen: Landung in Teamwork.
Der Landeanflug beginnt erneut aus ca. 1.000 Fuß (ca. 300 Meter) Höhe über Grund. Der Teilnehmer deaktiviert den Autopiloten und setzt den Anflug nach dem sog. Flight Director weiter bis zur Ent-
scheidungshöhe (sog. ´Minimums´) fort und landet.

Im gesamten Ablauf stimmen sich Pilot Flying (Teilnehmer) und der Coach (Pilot Monitoring und hier auch Commander) gut ab, der Coach hält beide ´im Loop´ und unterstützt verbal.

Die enge persönliche Verbindung der Crew und eine kooperative Haltung ermöglichen die Landung.

Der Teilnehmer erreicht so ein Ziel (dies ist seine 1te Landung überhaupt), was eigentlich außerhalb seiner Möglichkeiten liegt.
© 2016 Leuters Consulting - Kontakt/Impressum